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Mesoamerika als Forschungsraum

Quelle: www.famsi.org

Archäologie als Arbeitsbereich der Mesoamerikanistik
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Teotihuacán (Mexiko)

Teilnehmer der XXII. Mesoamerikanistik-Tagung
diskutieren die Xolotl-Skulptur
des Linden-Museums
(Januar 2020, Stuttgart; Foto: Alejandro Garay)
Anthropologie Mesoamerikas

Playa del Carmen, Rathausvorplatz (Mexiko, 2013)

Call for Papers Hamburg, XXIII. Mesoamerikanistik Tagung, voraussichtlich im Mai/ Juni
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AKTUELLES

MITGLIEDER UND IHRE PROJEKTE

Online presentation at the ZEFa Colloquium on Wednesday March 10th 2021 , 11:00- 12:00 h
will look at:

Indigeneity, territory and memory

to be presented by Dr. Antje Gunsenheimer, senior lecturer at the Dep. for the Anthropology of the Americas, University of Bonn.

 

Abstract: On the 16th of November, the Mexican Presidential Commission of Justice for the Yaqui people, declared the restitution of about 2.500 hectares, the indigenous people had lost in 1997 due to an expropriation act by Mexican President Ernesto Zedillo. Traditional Authorities of those 8 communities at the Yaqui River never accepted the expropriation. They left the payment of compensation – a sum of several millions of pesos – untouched and continuously addressed the expropriation as an act of injustice, violating their rights as autonomous indigenous entity.

On the background of those recent events and their historical development, the contribution re-examines the concept of indigeneity. While disparate economic interests, the national state on the one side and the minority on the other, create frictions, expressions on both sides illustrate correlations between territorial belonging, identity construction and collective memory politics.

How Did the “White” God Come to Mexico? Ce Acatl Topiltzin Quetzalcoatl (Newcastle: CSP, 2019) von Stefan Heep.

Hier gelangen Sie zum Inhaltsverzeichnis.

Mesoamerikanische Sprachaufnahmen digitalisieren, aufbereiten und archivieren
Maya, Itzá, Mopan, Lakandon, Tzotzil, Mixtekisch, Otomí, Nahautl, Rarámuri

Teilnehmer*innen an dem Workshop in Mérida: Personen von links nach recht, von unten nach oben: Jose Alfredo Hau Caamal, Maritza Yeh Chan, Esther Poot Cahum, Flor Can Che, Irene Ake‘ Ché, Rosa Vasquez, Barbara Pfeiler, Bernardo Caamal Itza, Sandi Tun, César Can Canul, Harald Thomaß, Oscar Chan, José Manuel Poot Cahum, Luis Erasto Cahum Balam, Edber Enrique Dziz Yam, Juan Miguel Valle Ucan.

Verschiedene Ethnolog*innen und Linguist*innen aus dem deutschsprachigen Raum haben ihr Forschungsmaterial zu indigenen Sprachen Mesoamerikas auf analogen Medien (ca. 300 Std.) gespeichert. Dieses Audio- und Videomaterial aus 40 Jahren Forschung (ca. 1960 – 2000) ist nicht zugänglich und von Verfall bedroht. In dem Projekt wird das Material in digitaler Form gesichert und für weitergehende Forschung auf einer virtuellen Plattform archiviert. Nachdem das Material digitalisiert und mit Metadaten versehen wurde, werden Workshops in Mexiko organisiert, um das Material in enger Zusammenarbeit mit Muttersprachler*innen zu bearbeiten. Es werden juristische Fragen zu Persönlichkeitsrechten diskutiert, dementsprechend der digitale Zugang gestaltet, ausgewählte Aufnahmen transkribiert und übersetzt und relevante Forschungsfragen formuliert.

Projektleitung
Dr. Harald Thomaß, Freie Universität Berlin
Kontakt: harrytho@gmx.de
Dra. Barbara Degler Pfeiler, Universidad Nacional Autónoma de México – CEPHCIS
Kontakt: bpfeiler@prodigy.net.mx
Finanzierung: Gerda Henkel Stiftung
Institutionelle Anbindung: Leibniz-Zentrum Allgemeine Sprachwissenschaft
Touristen in Chichén Itzá (Mexiko) im Gespräch mit Laiendarstellern (2010)

ÜBER UNS

Die Regionalgruppe wurde 2011 gegründet. Ihre Mitglieder beschäftigen sich mit der Erforschung indigener Gesellschaften im Raum Mesoamerikas (und darüber hinaus) in Vergangenheit und Gegenwart. Sie arbeiten mit archäologischen, historischen, linguistischen und anthropologischen Methoden. Die Gruppe versteht sich in erster Linie  als wissenschaftliches Forum des Austauschs. 

Heutige Maya-Zeremonie in Iximché (2015)

AKTIVITÄTEN

Wir veranstalten mindestens einmal jährlich eine gemeinsame Tagung, zumeist an einer Universität oder einem Museum im deutschsprachigen Raum. Die Treffen bieten Raum für die Vorstellung aktueller Forschungsvorhaben und Diskussionen zu aktuellen Entwicklungen des Faches. Unsere Veranstaltungen sind in der Regel öffentlich und zugänglich für interessierte Laien wie auch für Vertreter von Nachbardisziplinen.

Die Mitglieder der Regioanlgruppe 2012 in Bonn

MITGLIEDER

Die Regionalgruppe Mesoamerika setzt sich aus Studierenden, Lehrenden und Interessierten zusammen, die an Universitäten, Museen, Forschungseinrichtungen sowie in der Weiterbildung und in der Förderung tätig sind.